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		<title>Herzlich willkommen auf Wumbabas Blog!</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 10:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde Wumbabas,  mit dem im März 2009 erschienen Band Wumbabas Vermächtnis ist die Wumbaba-Trilogie vollendet. Es gibt nun für mich im Leben noch anderes zu tun; ich muss zum Arzt und möchte auch mal wieder tagsüber in die Stadt gehen können, um Hemden zu kaufen. Aber der Strom von Post reißt nicht ab. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="announcement_post"><p style="text-align: left;">Liebe Freunde Wumbabas,  mit dem im März 2009 erschienen Band <em><a href="http://kunstmann.txt.de/Kunstmann/TXTSIArtikel/978-3-88897-555-4">Wumbabas Vermächtnis</a></em> ist die Wumbaba-Trilogie vollendet. Es gibt nun für mich im Leben noch anderes zu tun; ich muss zum Arzt und möchte auch mal wieder tagsüber in die Stadt gehen können, um Hemden zu kaufen. Aber der Strom von Post reißt nicht ab. Sänger singen weiterhin zu undeutlich. Liedtexte sind miserabel und müssen durch Um- und Andershören verbessert werden. Menschen hören immer noch schlecht und berichten mir darüber. Daraus soll kein Buch mehr werden, denn eine Trilogie mit vier Büchern&#8230; &#8211; das wäre irgendwie überfüllt, oder? Aber wozu habe ich schließlich vor einigen Jahren das Internet erfunden? Hier werde ich, wenn es meine knappe Zeit zulässt, immer wieder über die schönsten und interessantesten Verhör-Erlebnisse der Menschen berichten, die mir geschrieben haben und noch schreiben werden.  Mit einem herzlichen „Auf Wiederhören!“</p>
<p style="text-align: left;">Axel Hacke</p>
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		<title>Zur Eröffnung der Wumbaba-Ausstellung in Kassel</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 12:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich war ich in Kassel, wo in der „Caricatura – Galerie für komische Kunst“ die Ausstellung „Der weiße Neger Wumbaba“ eröffnet wurde, in der die Menschen endlich einmal (und das noch bis zum 23. Januar) Michael Sowas Originalbilder zu unseren drei Büchern anschauen können – und nicht nur die! Denn in Kassel hängen jetzt Bilder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich war ich in Kassel, wo in der „<a href="http://www.caricatura.de">Caricatura – Galerie für komische Kunst</a>“ die Ausstellung „Der weiße Neger Wumbaba“ eröffnet wurde, in der die Menschen endlich einmal (und das noch bis zum 23. Januar) Michael Sowas Originalbilder zu unseren drei Büchern anschauen können – und nicht nur die! Denn in Kassel hängen jetzt Bilder aus allen Büchern, die wir beide zusammen in zwanzig Jahren Zusammenarbeit produziert haben, vom König Dezember bis zum kleinen Bären namens Sonntag und von Hackes Tierleben bis zum Wortstoffhof – wo gab es bisher so etwas? In Deutschland jedenfalls noch nie, nur in Japan, in Kyoto und Tokio, wo der Sowa vor zwei Jahren bei einer Ausstellungseröffnung mal von kreischenden jungen Frauen gefeiert wurde wie ein Bandmitglied von Tokio Hotel. (Dann verschwanden seine Bilder wieder in den Wohnungen seiner zahlreichen Sammler.)</p>
<p>Ganz so euphorisch war das Publikum in Kassel nicht, der Osthesse ist wohl selbst in Momenten größten Ausgerastetseins zum Kreischen weder willens noch in der Lage. Aber sehr schön war es trotzdem, auch weil mein alter Freund und Kollege <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Unterst%C3%B6ger">Hermann Unterstöger</a> von der Süddeutschen Zeitung die Ausstellung mit einer wunderbaren Rede eröffnete, in der er zu einen darauf hinwies, dass – dank der Wumbaba-Trilogie – der weiße Neger heute als eine der wichtigsten und volkstümlichsten Schöpfungen von Matthias Claudius gilt. Und in der er zum anderen erklärte, worum es Sowa und mir beim Malen und Schreiben geht: Hinter dem Schein das Wahre zu erkennen, hinter dem Schnöden das Bunte und Schöne, hinter dem Halben das Ganze. Besonders dankbar waren wir Unterstöger für die Herausarbeitung der theologischen Dimensionen unserer Tätigkeit anhand eines Liedbeispiels, des Kirchenliedes „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“ nämlich, in dem der weiße Neger Wumbaba, so Unterstöger, statt der bekannten Antwort „Gott, der Herr, hat sie gezählet“ eine ganz andere gibt, nämlich diese: „Gott, der Herr, hat sieben Zähne.“</p>
<p>Was, so nun Unterstöger in seiner Kasseler Rede, „frage ich, geschieht da? Hier geschieht erstens ein längst fälliges Stück Aufklärung, weil nämlich Gott die Sterne überhaupt nicht gezählt hat, wo käme er da auch hin. Er hat zwar einmal mit dem Zählen begonnen, ist aber schon nach 24 Galaxien der Sache überdrüssig geworden. Zweitens ereignet sich hier etwas Theologisches, weil uns Gott menschlich näher gerückt wird, weil wir mit heiligem Staunen erfahren, dass es neben der Gottähnlichkeit des Menschen wohl auch eine Menschenähnlichkeit Gottes gibt. Sieben Zähne, sagen wir uns, ach herrje, da wird es höchste Zeit für Implantate, hoffentlich übernimmt das die Kasse!“</p>
<p>Gott, der Herr, gemalt von Sowa – auch dieses Bild hängt übrigens in Kassel.</p>
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		<title>Wumbaba-Ausstellung im CARICATURA-Museum in Kassel</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 13:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der CARICATURA-Website


Die CARICATURA Galerie präsentiert das kongeniale Bild-Text-Gespann Michael Sowa und Axel Hacke mit der Ausstellung „Der weiße Neger Wumbaba“. Der Ausstellungstitel zitiert den gleichnamigen gemeinsamen großen Bucherfolg der beiden Künstler. Hacke behandelt darin als Autor auf amüsante Weise das Thema „Missverstandene Liedtexte“, wobei schon der Buchtitel auf einen Verhörer zurück geht, Matthias Claudius’ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der <a href="http://www.caricatura.de/">CARICATURA-Website<br />
</a></p>
<p><a href="http://wumbaba.com/wp-content/uploads/caricatura.gif"><img src="http://wumbaba.com/wp-content/uploads/caricatura.gif" alt="" title="caricatura" width="298" height="81" class="aligncenter size-full wp-image-579" /></a></p>
<blockquote><p>Die CARICATURA Galerie präsentiert das kongeniale Bild-Text-Gespann Michael Sowa und Axel Hacke mit der Ausstellung „Der weiße Neger Wumbaba“. Der Ausstellungstitel zitiert den gleichnamigen gemeinsamen großen Bucherfolg der beiden Künstler. Hacke behandelt darin als Autor auf amüsante Weise das Thema „Missverstandene Liedtexte“, wobei schon der Buchtitel auf einen Verhörer zurück geht, Matthias Claudius’ berühmtes Abendlied, in dem es heißt: „Der Wald steht schwarz und schweiget / und aus den Wiesen steiget / Der weiße Nebel wunderbar.“ Der letzte Vers wurde hier als „Der weiße Neger Wumbaba“ missverstanden. Ein zweites Buch zu diesem Thema erschien 2007 unter dem Titel „Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück“, ein drittes 2009 unter dem Titel „Wumbabas Vermächtnis“. Hackes Bücher wurden in bisher 16 Sprachen übersetzt.<br />
Die Bildwelten zu Hackes Texte schafft der Berliner Maler Michael Sowa. Er gehört zu den ganz herausragenden Malern im Genre der Komischen Kunst. Bekanntheit erlangte Michael Sowa aber auch durch den Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ (2001), in dem einige seiner Werke zu sehen waren.<br />
Sowas beliebteste Motive sind Tiere, vor allem Schweine. Eine fliegende „Autobahnsau&#8221; etwa oder Zugschweine, die sich auf Telegraphendrähten sammeln. Der Reiz seiner Bilder liegt in der Verbindung von altmeisterlicher Maltechnik und komischem Inhalt.</p></blockquote>
<li><strong>Eröffnung:</strong> 12. November 2010, 19:30 Uhr<br />
		Der Eintritt am Eröffnungsabend ist frei.</li>
<li><strong>Laudatio:</strong> 	Hermann Unterstöger</li>
<li><strong>Ort: 	</strong>	CARICATURA Galerie für Komische Kunst<br />
		im KulturBahnhof, Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel</li>
<li>
<strong>Führungen:</strong> Öffentliche Führung jeden Sonntag um 15 Uhr</li>
<li>Geöffnet: 	Do, Fr 14 bis 20 Uhr und<br />
		Sa, So, feiertags 12 bis 20 Uhr</li>
<li><strong>Kontakt:</strong> 	Tel. 0561 776499 &#8211; presse@caricatura.de</li>
<li><strong>Eintritt:</strong>	3 Euro
</li>
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		<title>Peter Alexander und der Kohlengott</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 08:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindliche Verhörer]]></category>
		<category><![CDATA[Schlager]]></category>
		<category><![CDATA[Wunderwesen des Verhörens]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen der schönsten Verhörer in all den vergangenen Jahren schickte mir jetzt Herr S., einen Song von Peter Alexander nämlich, der in den drei Wumbaba-Bänden trotz seines umfangreichen Werkes noch nie vorgekommen ist.
Von Peter Alexander gibt es das Lied Schwarzes Gold, eine ungeheure Schnulze, die S. zusammen mit seiner Frau schon oft abends gehört hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen der schönsten Verhörer in all den vergangenen Jahren schickte mir jetzt Herr S., einen Song von Peter Alexander nämlich, der in den drei Wumbaba-Bänden trotz seines umfangreichen Werkes noch nie vorgekommen ist.</p>
<p>Von Peter Alexander gibt es das Lied Schwarzes Gold, eine ungeheure Schnulze, die S. zusammen mit seiner Frau schon oft abends gehört hat. Da geht es um einen Bergarbeiter, der von der Arbeit nach Hause kommt, fast taub vom Lärm unter Tage und unter den Nägeln noch den Kohlenstaub,</p>
<blockquote><p>&#8230; doch wenn man fragte,<br />
warum er’s macht,<br />
sah er stolz und glücklich aus –<br />
und er sprach:<br />
Schwarzes Gold ist das Herz der Nacht,<br />
und so lang es schlägt,<br />
wird die Welt sich drehn&#8230;</p></blockquote>
<p>So geht das beim Bergarbeiter, Peter Alexander zufolge, tagsüber immer unter Tage, die Nächte mit seinem Mädchen in einem Reihenhaus im Revier,</p>
<blockquote><p>und sie hasste den Alltagstrott,<br />
wenn sie dann weinte,<br />
dann sprach er bloß:<br />
Wir sind Kinder vom Kohlenpott.</p></blockquote>
<p>Und eben an dieser Stelle verstand S.’ Frau nie „Kohlenpott“, sondern „Kohlengott“, also „Wir sind Kinder vom Kohlengott“, womit eine wunderbar-wumbabare Figur geboren wäre, würdig neben Wumbaba selbst sowie dem Erbeerschorsch und seinen Freunden zu stehen: der Kohlengott!</p>
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		<title>Die Wumbaba-Trilogie: Limitierte Sonderausgabe</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 09:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Traum geht in Erfüllung: Endlich sind drei meiner Werke vereint in einem Schuber! Die drei Wumbaba-Bücher habe ich ja aus keinem anderen Grund als diesem geschrieben: dass ich endlich zu jenen Autoren von Goethe bis Fontane, von Grass bis Schiller gehören wollte, deren Werk in einem stabilen, griffigen, mit Leinen überzogenen Schuber käuflich und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Traum geht in Erfüllung: Endlich sind drei meiner Werke vereint in einem Schuber! Die drei Wumbaba-Bücher habe ich ja aus keinem anderen Grund als diesem geschrieben: dass ich endlich zu jenen Autoren von Goethe bis Fontane, von Grass bis Schiller gehören wollte, deren Werk in einem stabilen, griffigen, mit Leinen überzogenen Schuber käuflich und ins Regal zu stellen sind. Zwar gilt dies noch nicht für mein, ja auch, Gott sei Dank!, noch unvollendetes Gesamtwerk, doch nun wenigstens für die drei Verhör-Bände, die im kleinen Schuber bestellbar sind, oder, wie der Bayer sagen würde: in einem Schuberl.</p>
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		<title>Der richtige Moment, um abzuhauen</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 11:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anglophone Popmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Mißverstandene Liedtexte]]></category>
		<category><![CDATA[Kenny Rogers]]></category>
		<category><![CDATA[Lucille]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Kenny Rogers gibt es einen Song namens Lucille, in dem er von einer Frau singt, die er in einer Bar in Toledo kennen und lieben lernt, als plötzlich deren Mann neben ihnen steht und der Frau Vorhaltungen macht: warum sie ihn mit vier hungrigen Kindern alleine lasse, aus gerechnet jetzt, da die Ernte anstehe:
„You [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von <a href="http://kennyrogers.musiccitynetworks.com/">Kenny Rogers</a> gibt es einen Song namens <em>Lucille</em>, in dem er von einer Frau singt, die er in einer Bar in Toledo kennen und lieben lernt, als plötzlich deren Mann neben ihnen steht und der Frau Vorhaltungen macht: warum sie ihn mit vier hungrigen Kindern alleine lasse, aus gerechnet jetzt, da die Ernte anstehe:</p>
<blockquote><p>„You picked a fine time to leave me, Lucille,<br />
With four hungry children and a crop in the field.<br />
I&#8217;ve had some bad times,<br />
I&#8217;ve lived through some sad times,<br />
But this time the hurtin&#8217; won&#8217;t heal.“</p></blockquote>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/1GVr1l7Xbko&amp;fs=0&amp;rel=0&amp;autoplay=0&amp;loop=0&amp;egm=0&amp;border=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hd=1&amp;showsearch=1&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;cc_load_policy=0" width="425px" height="355px">
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</object>
<br />
Leserin W. schreibt dazu, sie habe die zweite Zeile immer verstanden als:<br />
„With four hundred children and a cop in the field.“<br />
Vierhundert Kinder! Kein Wunder sei es da, schreibt W., dass schon die Polizei im Anmarsch sei. Und dann haut auch noch die Frau ab.</p>
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		<title>Wumbabas Blog in neuem Gewand!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 13:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sozialistisches Verhörertum]]></category>
		<category><![CDATA[Verhörer im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Fischkoch]]></category>
		<category><![CDATA[Shivkov]]></category>
		<category><![CDATA[Volksfisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun gibt es diese Seite schon ein Jahr lang, gerade ist der 20 000. Besucher hier gewesen, Zeit sie ein bisschen neu zu gestalten.
Zum Jubiläum eine sehr schöne Geschichte, die Leser B. aus Gera schickte und der er erläuternd voranschickt, dass es in der DDR eine sehr erfolgreiche Fernseh-Kochshow namens Der Tip des Fischkochs gab, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun gibt es diese Seite schon ein Jahr lang, gerade ist der 20 000. Besucher hier gewesen, Zeit sie ein bisschen neu zu gestalten.<br />
Zum Jubiläum eine sehr schöne Geschichte, die Leser B. aus Gera schickte und der er erläuternd voranschickt, dass es in der DDR eine sehr erfolgreiche Fernseh-Kochshow namens <em>Der Tip des Fischkochs</em> gab, in der ein Fernsehkoch namens Rudolf Kroboth aus Fangergebnissen der volkseigenen Fischfangflotte ein schmackhaftes Gericht herstellte.<br />
B. berichtet nun, wie eines Tages der Leiter einer kleinen Dorfschule einen Anruf der SED-Kreisleitung erhielt, in dem angeordnet wurde, dass sich am nächsten Tag Lehrer und Schüler an der Dorfstraße einzufinden hätten, um mit Fähnchen den in einer Autokolonne durchfahrenden Fischkoch zu begrüßen.<br />
Ein wenig wunderte sich der Schulmann: So ein Personenkult nun auch schon für einen Fernsehkoch!? Den Fischkoch?<br />
Aber er tat natürlich wie ihm geheißen. Auch brauste wirklich einen Kolonne vorbei, alle winkten dem Fischkoch zu – und am gleichen Tag meldete sich die SED-Kreisleitung wieder am Telefon: Besten Dank, dass man den auf Staatsbesuch in der DDR weilenden Ersten Sekretär der Kommunistischen Partei Bulgariens so vorbildlich begrüßt habe!<br />
Der hieß freilich nicht Fischkoch.<br />
Sondern Shivkov. (Todor mit Vornamen.)<br />
Aber er war nicht ganz so populär wie der Fischkoch.</p>
<p>Ergänzend dazu die sehr schöne Geschichte der Leserin R. an meinen <a href="http://www.book2look.com/vBook.aspx?id=DeowE9Mw8l&amp;ruid=0&amp;euid=422808&amp;referURL=www.book2look.com">Wortstoffhof,</a> deren Weg ins Büro in Zeiten, als es die DDR noch gab, an einem der wenigen privaten Tante-Emma-Läden vorbei führte. Sie schreibt: „Eine ältere Dame führte selbstbewusst und trotzig mitten im sozialistischen Alltag ihr Geschäft so erfolgreich wie nur möglich. Ihre Waren, vorwiegend Lebensmittel, pries sie mit energischer Handschrift in Kreide auf schwarzen Tafeln an, vorwiegend Sauerkraut, saure Gurken, frisches Weißkraut usw.“ Eines Tages habe auf einer dieser Tafeln gestanden: „Fisch in Dosen aller Art“.<br />
R. schreibt, sie wisse nicht, ob nun „Fisch aller Art in Dosen“ gemeint gewesen sei, oder „es nicht doch eine ganz gewitzte Anspielung auf die damals allzeit gegenwärtige Makrele (auch DDR-Volksfisch genannt) war, denn nur die und immer wieder die, gab es nicht nur in Dosen, sondern auch in Soßen aller Art! Die damals allmächtigen Sicherheitsleute haben es bestimmt so nicht gelesen und verstanden.“<br />
Das Schild als subversives Mittel des Widerstands. O, Deutschland, liebes Schilderland &#8211; ist das nicht wunderbar!?</p>
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		<title>Grönemeyer kommt nicht zur Ruh&#039;: Hacke ist dein Retter in der Not</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 09:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grönemeyer]]></category>
		<category><![CDATA[Kindliche Verhörer]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas und Herbert Grönemeyer hat mit dem Song Komm zur Ruhr die Hymne dazu gedichtet, wobei man sich ja schon wieder fragt, ob das nicht ein Verhörer ist, und Grönemeyer in Wahrheit Komm zur Ruhe singt, aber das nur nebenbei.
Die Feierlichkeiten in Essen haben mich an den Brief von Frau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas und Herbert Grönemeyer hat mit dem Song <em>Komm zur Ruhr </em>die Hymne dazu gedichtet, wobei man sich ja schon wieder fragt, ob das nicht ein Verhörer ist, und Grönemeyer in Wahrheit <em>Komm zur Ruhe</em> singt, aber das nur nebenbei.<br />
Die Feierlichkeiten in Essen haben mich an den Brief von Frau R. aus Dresden erinnert, die mir schreibt, ihre Kinder würden ein Grönemeyer-Lied als Hacke-Hymne hören, nämlich jenes über den Alkohol, in dem unser lieber Verhörbert Grönemeyer singt:</p>
<blockquote><p>„Alkohol ist dein Sanitäter in der Not<br />
Alkohol ist dein Fallschirm und dein Rettungsboot<br />
Alkohol ist das Drahtseil, auf dem du stehst<br />
Alkohol, Alkohol“</p></blockquote>
<p>R.’s Kinder sangen da immer mit, aber sie tönten, statt Alkohol: „Hacke, ho&#8230;“<br />
R. schreibt: „Es ehrt uns ja, dass sie das Wort Alkohol nicht verstanden. Aber Herrn Hacke kannten sie auch noch nicht. Nur Mama lachte sich schlapp und hört das Lied nun jedes Mal als Axel-Hacke-Hymne.“<br />
Hier also deren wunderbarer Text:</p>
<blockquote><p>„Hacke, ho, ist dein Sanitäter in der Not<br />
Hacke, ho, ist dein Fallschirm und dein Rettungsboot<br />
Hacke, ho, ist das Drahtseil, auf dem du stehst<br />
Hacke, ho, Hacke, hooo.“</p></blockquote>
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		<title>Wumbabare Weihnachten</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 11:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klerikales Liedgut]]></category>
		<category><![CDATA[Mißverstandene Liedtexte]]></category>
		<category><![CDATA[Volkslieder]]></category>
		<category><![CDATA[Frohe Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Rechtzeitig zum Fest schickt Herr K. aus Köln eine neue Version des schon in so vielen Varianten verhörten Liedes Ihr Kinderlein kommet, wie er sie beim Plätzchenbacken hörte:
&#8220;Da liegt es das Kindlein auf Heu und auf Stroh
Maria und Joseph betrachten es froh
Die redlichen Hirten knien betend davor
Hoch oben schwenkt jubelnd der Engel den Po.&#8221;
Eigentlich müsse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtzeitig zum Fest schickt Herr K. aus Köln eine neue Version des schon in so vielen Varianten verhörten Liedes Ihr Kinderlein kommet, wie er sie beim Plätzchenbacken hörte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Da liegt es das Kindlein auf Heu und auf Stroh<br />
Maria und Joseph betrachten es froh<br />
Die redlichen Hirten knien betend davor<br />
Hoch oben schwenkt jubelnd der Engel den Po.&#8221;</p></blockquote>
<p>Eigentlich müsse es ja in der letzten Zeile heißen &#8220;Hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor&#8221;, schreibt K. sehr treffend, fügt aber hinzu, nach diesem Text seien &#8220;unsere restlichen Plätzchen allesamt Hüften schwingend geknetet, geformt und gebacken&#8221; worden.</p>
<p>Er wünscht ein frohes Fest. Ich schließe mich an.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der tobende Hamster</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 13:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlager]]></category>
		<category><![CDATA[Wunderwesen des Verhörens]]></category>
		<category><![CDATA[Hamster]]></category>
		<category><![CDATA[Ich und Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Pflaster]]></category>

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		<description><![CDATA[Große Freude scheinen derzeit viele Menschen an einem Song von Ich und Ich zu haben, Pflaster heißt er und es wird darin Folgendes gesungen:
&#8220;Du bist das Pflaster für meine Seele
Wenn ich mich nachts im Dunkeln quäle
Es tobt der Hass, da vor meinem Fenster
Du bist der Kompass wenn ich mich verlier’,
du legst dich zu mir wann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Große Freude scheinen derzeit viele Menschen an einem Song von Ich und Ich zu haben, Pflaster heißt er und es wird darin Folgendes gesungen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Du bist das Pflaster für meine Seele<br />
Wenn ich mich nachts im Dunkeln quäle<br />
Es tobt der Hass, da vor meinem Fenster<br />
Du bist der Kompass wenn ich mich verlier’,<br />
du legst dich zu mir wann immer ich frier’<br />
Im tiefen Tal wenn ich dich rufe,<br />
bist du längst da.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dazu schrieben mir Leserin D., auch Frau P. aus Melsbach sowie Frau J. aus Tübingen, schließlich Herr S. aus Ribnitz-Damgarten, und wenn ich deren Missverständnisse zusammen fasse, ergibt sich folgender Text:</p>
<blockquote><p>&#8220;Du bist das Flachdach für meine Seele<br />
Wenn ich mich nachts im Dunkeln quäle<br />
Es tobt der Hamster vor meinem Fenster&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Was für ein schöner, dunkler, poetischer, komplett unverständlicher und doch reizvoller Text!<br />
&#8220;Ich fragte mich immer beim Hören dieses Liedes: Welche Rolle spielt der Hamster in der Beziehungskrise des Paares?&#8221;, schreibt Herr S. &#8220;Hatte sie ihn vielleicht heimlich ausgesetzt&#8230;. um den Partner zu ärgern&#8230; weil es sein Hamster war &#8230;?&#8221;<br />
Ein tobender Hamster, ein Flachdach auf einer Seele – das könnte auch von Herbert Grönemeyer sein.</p>
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